Eiterfelder SPD gegen Basaltabbau auf dem Wisselsberg / Bekräftigung der Ablehnung des Kalkkiesabbaus bei Betzenrod
12.02.2011
Eiterfelder SPD unterstützt ablehnende Haltung der Bürgerinitiative und des Rhönklubs zum geplanten Basaltabbau auf dem Wisselsberg - Kalkkiesabbau nahe Betzenrod wird ebenfalls strikt abgelehnt
Die Eiterfelder SPD unterstützt die ablehnende Haltung der Bürgerinitiative zum Erhalt des Hessischen Kegelspiels, des Rhönklubs und der Naturschutzverbände gegen die Ausweitung des Basaltabbaus auf dem Wisselsberg bei Malges. Außerdem bekräftigen wir unsere bereits geäußerte Ablehnung gegen eine Kalkkiesabbaufläche von 54 ha in einem Bereich östlich von Betzenrod. Bei beiden Vorhaben ist das Regierungspräsidium Kassel Herr des Verfahrens, somit fallen die Entscheidungen nicht in der Eiterfelder Gemeindevertretung oder in der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung. Dennoch müssen wir alles tun, um beide Projekte zu verhindern.
Basaltabbau auf dem Wisselsberg
Durch den geplanten Basaltabbau auf dem Wisselsberg würde das Gesamtbild des Hessischen Kegelspiels unwiderruflich zerstört werden. In diesem Zusammenhang fordert die Eiterfelder SPD auch eine klare persönliche Positionierung von Hünfelds Bürgermeister Dr. Fennel. Es reicht nicht aus, dass sich Herr Dr. Fennel mehr oder weniger als Moderator im laufenden Verfahren sieht. Auch wenn das Regierungspräsidium hier letztlich entscheiden wird, so kann man doch von Dr. Fennel erwarten, dass er seine persönliche Meinung zum geplanten Abbaugebiet äußert. Die Stadt Hünfeld schmückt sich gern mit dem Hessischen Kegelspiel, gerade deshalb muss sich Dr. Fennel unserer Auffassung nach jetzt auch klar für den Schutz des einzigen Berges des Hessischen Kegelspiels auf dem Hünfelder Gebiet einsetzen.
Kalkkiesabbau östlich von Betzenrod
Die Eiterfelder SPD lehnt den Kalkkiesabbau östlich von Betzenrod auf einer Gesamtfläche von 54 ha weiterhin kategorisch ab. Die Folgen dieses Projektes wären die Verschandelung einer großen Landschaftsfläche im Hessischen Kegelspiel und die deutliche Zunahme des LKW-Verkehrs insbesondere in Richtung Hünfeld. Positive Einflüsse dieses Projekts sind für uns nicht erkennbar. Wir bedauern, dass beide Projekte über das Regierungspräsidium Kassel geführt werden. Es ist keinem Bürger zu erklären, dass über solch wichtige Projekte die kommunalen Parlamente nicht das letzte Wort haben sollen.
Quelle: http://www.spd-eiterfeld.de/presse/eiterfelder_spd_gegen_basaltabbau_auf_dem_wisselsberg_bekraeftigung_der_ablehnung_des_kalkkiesabbaus_bei_betzenrod-132/ (20.05.2012 14:29)
