SPD Eiterfeld

 

Eiterfelder SPD setzte ihre Zukunftskonferenzen mit dem Thema „Wie lässt sich unser Ortsbild verbessern?“ fort

10.09.2010

Eiterfelder SPD setzte ihre Zukunftskonferenzen mit dem Thema "Wie lässt sich unser Ortsbild verbessern?" fort

Mit dem Titel "Wie lässt sich unser Ortsbild verbessern?" setzte die Eiterfelder SPD ihre Reihe von Zukunftskonferenzen fort. Als Referent war Bürgermeister Scheich geladen.

In einer kurzen Begrüßung stellte der Vorsitzende Michael Busold noch einmal kurz den Ansatz der Zukunftskonferenzen vor, in denen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen gesammelt werden, wie sich die Marktgemeinde Eiterfeld den Herausforderungen der nächsten Jahre stellen soll.

Michael Busold gab zunächst einen Zwischenstand aus der laufenden Online-Umfrage der Eiterfelder SPD. Die Pflege der öffentlichen Anlagen wurde von 44% der Teilnehmer gut oder sehr gut bewertet und von 22% schlecht oder sehr schlecht. Bei den Friedhöfen war der Wert bei 58% gut oder sehr gut und nur bei 11% schlecht oder sehr schlecht. "Diese Werte sind zwar nicht repräsentativ, sie zeigen aber auch, dass wir nicht schlecht sind. Dennoch wird man immer mal wieder von Bürgern auf den einen oder anderen Mangel angesprochen."

Bürgermeister Scheich ging in seinem Referat zunächst auf das Anforderungsprofil an ein schönes Ortsbild ein. Scheich berichtete dann ausführlich über die einzelnen Aufgaben des Bauhofes. Beispielhaft nannte er 227 km Hecken, 38 km Bachläufe und fast 77.000 qm Grün- und Pflanzflächen, die durch den Bauhof gepflegt werden müssen. Dies müsse neben zahlreichen anderen Aufgaben durch 7 Mitarbeiter, 2 Saisonkräfte und ggf ABM-Kräfte geschultert werden. Scheich beantwortete während seines Vortrages zahlreiche Detailfragen der Teilnehmer. Während der anschließenden Diskussion und Ideensammlung wurden einige Verbesserungsansätze erarbeitet. Unter anderem wurde vorgeschlagen trotz der schwierigen Haushaltssituation einige Arbeiten bzw. bestimmte Streckenabschnitte im Paket an externe Firmen zu vergeben, auch beim Winterdienst sollte noch einmal versucht werden, den einen oder anderen Landwirt zur Unterstützung zu gewinnen. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass Bürgerinnen und Bürger, die aus eigenem Antrieb öffentliche Flächen pflegen eine noch größere Wertschätzung seitens der Marktgemeinde erhalten müssten, auch sollten Beispiele von solchen privat gepflegten Flächen bildlich in den Eiterfelder Nachrichten erscheinen, um für eine stärkere Bürgerbeteiligung zu werben. Der seit einigen Jahren wieder durch den Bauhof übernommene Grabaushub wurde sehr positiv bewertet. Scheich betonte, dass es hier im Prinzip keine Beschwerden mehr gebe.

Die Reihe der Zukunftskonferenzen endet mit der Veranstaltung am 23.09. in Großentaft zum Thema Kinderbetreuung. Begleitet werden die Zukunftskonferenzen auch weiterhin von einer Bürgerbefragung. Auf der Homepage der Eiterfelder SPD besteht die Möglichkeit, online einen Fragebogen auszufüllen, der die Themenbereiche Rathaus, Bauhof, Infrastruktur, Kinderbetreuung und Freizeit umfasst. Dabei wird vor allem auch breiter Raum für Verbesserungsvorschläge geboten.

 

Zurück