SPD Eiterfeld

 

Eiterfelder SPD startete Zukunftskonferenzen

17.06.2010

Eiterfelder SPD startete "Zukunftskonferenzen"

Unter dem etwas aufschreckenden Titel "Was wird aus unseren leeren Häusern?" startete die Eiterfelder SPD ihre Reihe von drei Zukunftskonferenzen in Buchenau.

In einer kurzen Begrüßung stellte der Vorsitzende Michael Busold kurz den Ansatz der Zukunftskonferenzen vor, in denen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Ideen gesammelt werden, wie sich die Marktgemeinde Eiterfeld den Herausforderungen der nächsten Jahre stellen soll.

Der demographische Wandel und seine Folgen werden sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu einem bestimmenden Thema in der Politik insgesamt entwickeln. Für die Marktgemeinde Eiterfeld bedeutet er laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung bis zum Jahr 2025 einen Bevölkerungsrückgang von knapp 8%. Gleichzeitig wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung um 6 Jahre steigen, der Anteil der über 80jährigen wird dabei sogar um 80% steigen. Diese Zahlen bildeten den Ausgangspunkt für das Thema der ersten Konferenz.
Die Moderation des Abends übernahm Eva Kohlmann. Sie berichtete zunächst anhand von mehreren Beispielen aus anderen Kommunen, über verschiedene Ansätze und Projekte zum Umgang mit dem demographischen Wandel. Die Palette reicht hier von privaten Initiativen bis hin zu Konzepten von Planungsbüros. Anschließend wurde die Diskussion darüber eröffnet, welche konkreten Handlungsfelder sich für die Marktgemeinde Eiterfeld ergeben. Angeregt wurde unter anderem auch, dass in der Gemeindeverwaltung einen zentralen Ansprechpartner für die allgemeine Förderung des Standorts "Marktgemeinde Eiterfeld" geben sollte. Auch die jetzt von der Gemeindevertretung beschlossenen Verbesserungen in der DSL-Versorgung gingen einigen Diskussionsteilnehmern noch nicht weit genug. Weitgehende Einigkeit herrschte darüber, dass von Seiten der Gemeinde nicht einfach eine Konzepterstellung in Auftrag gegeben werden dürfe sondern dass basierend auf den Anforderungen und Wünschen der Bürger gehandelt werden müsse. Die Bürger müssten sich dabei selbst aktiv an den Veränderungsprozessen beteiligen.

Zum Abschluss bedankte sich Michael Busold bei allen anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für die rege Diskussion, die konstruktive Kritik und die erarbeiteten Vorschläge. "Wir versprechen nicht, dass wir alle genannten Ideen und Vorstellungen umsetzen können, aber wir werden alle Vorschläge ausführlich diskutieren. Einige Dinge lassen sich kurz- bis mittelfristig umsetzen, andere brauchen sicherlich etwas mehr Vorlauf."

Die nächsten beiden Zukunftskonferenzen finden nach der Sommerpause im September statt. Begleitet werden die Zukunftskonferenzen ab sofort auch von einer Bürgerbefragung. Auf der Homepage der Eiterfelder SPD besteht die Möglichkeit, online einen Fragebogen auszufüllen, der die Themenbereiche Rathaus, Bauhof, Infrastruktur, Kinderbetreuung und Freizeit umfasst. Dabei wird vor allem auch breiter Raum für Verbesserungsvorschläge geboten.

 

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