SPD Eiterfeld

 

Eiterfelder SPD unterstützt Hermann-Josef Scheichs erneute Kandidatur

16.12.2011

Eiterfelder SPD unterstützt Hermann-Josef Scheichs erneute Kandidatur


Am 15. Dezember 2011 beschlossen der Gemeindeverband der FWG und der SPD-Ortsverein Eiterfeld in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, Bürgermeister Hermann-Josef Scheich am 11. März bei seiner erneuten parteiunabhängigen Kandidatur für eine dritte Amtszeit zu unterstützen.
Der 52-Jährige amtierende Bürgermeister aus Leimbach erklärte in einer leidenschaftlich vorgetragenen Rede vor rund 60 Zuhörern, dass er bereit sei, seine ganze Kraft und Erfahrung einzusetzen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Nach wie vor empfinde er es als Ehre, Bürgermeister zu sein. Ihm liege das Gestalten der Gemeinde mit ihren 20 Ortsteilen am Herzen. Der direkte Dialog und die Freude beim Umgang mit den Bürgern mache ihm nach wie vor große Freude.

Als Schwerpunkte seiner Amtszeit nannte er die Infrastruktur in den Bereichen Kanal und Wasser und den Ausbau von Straßen. Bedeutende Projekte waren seiner Meinung nach die Einweihung des Gickelshuis in Unterufhausen, der Umbau des Bürgerhauses in Eiterfeld, der Abschluss der Dorferneuerung in Ufhausen und die Erweiterung des Schulviertels in Eiterfeld. Des Weiteren wies er auf die Einweihung der Feuerwehrhäuser in Großentaft und Eiterfeld, die Einrichtung der U 3-Gruppe in Großentaft, die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses in Leimbach und des Eiterfelder Generationen-Aktiv-Parks hin. Besonders hob er die Wichtigkeit hervor, dass auch in die kleinen Orte der Gemeinde investiert wurde und nannte beispielhaft, dass nun alle Ortsteile per Funklösung mit DSL-Geschwindigkeit im Internet surfen können.

Den rund 60 erschienenen Zuhörern gab er auch einen Ausblick in die Zukunft. So stehe in den kommenden Jahren mit der Einrichtung einer weiteren Krippe der Ausbau der Kinderbetreuung bevor.  Priorität hätten auch nach wie vor Infrastrukturmaßnahmen. Enorm wichtig seien zudem Arbeitsplätze vor Ort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze habe sich von 1470 im Jahr 2000 auf  1750 im Jahr 2010 erhöht, was er in der Region als eine besonders stattliche Zahl bezeichnete. Für die Verwaltung gelte es, Bürgernähe und Bürgerservice vor Ort zu erhalten. Anstehende Themen wären auch weiterhin die erneuerbaren Energien, der demografische Wandel, der Tourismus und die medizinische Versorgung. Es werde im Dialog mit den Ärzten nach Lösungen gesucht.

Während seiner Rede ging Hermann-Josef Scheich auch auf die Zahlen seiner Amtszeit ein. 21 Millionen Euro hätte man von 2000 bis 2011 investiert. Dem gegenüber stehe eine Verschuldung von 1,1 Millionen Euro. Dies errechne sich aus dem Schuldenstand der Gemeinde 2006 von 3,4 Millionen Euro und den erwarteten 4,5 Millionen Euro Ende 2011. Dabei hob er hervor, dass alle Investitionen getätigt wurden, ohne Sonderbeiträge von den Bürgern zu erheben.
 
Besonders stolz ist Hermann-Josef Scheich auf die vergleichende Prüfung Haushaltsstruktur 2010 des Landesrechnungshofs. So trug er vor, dass der Gemeinde im Prüfungszeitraum von 2005 bis 2009 eine stabile Haushaltslage bescheinigt wurde. Bei 20 geprüften Gemeinden konnte als einzige nur noch Biebergemünd mit der Marktgemeinde Eiterfeld mithalten. Der Bericht veranschauliche, dass Eiterfeld rechtmäßig, sachgerecht und wirtschaftlich geführt werde.

FWG-Fraktionsvorsitzender Theodor Kohlmann berichtete von großem Vertrauen zwischen Koalition und Bürgermeister. Allerdings würde es nicht fälschlicherweise mit blindem Vertrauen verwechselt, sondern konstruktiv und kritisch. Die oft angeführte Überparteilichkeit und Unabhängigkeit Hermann-Josef Scheichs seien keine Worthülsen. Kohlmann sicherte Scheich weiterhin die volle Unterstützung für seine Kandidatur zu.

SPD-Fraktionschef Michael Busold trug vor, dass Hermann-Josef Scheich der gleiche Mensch, wie vor seinem Amtsantritt geblieben sei und lobte seine hohe Fach- und Sozialkompetenz.

Im Anschluss an die Ausführungen der Redner sagten alle Anwesenden unter großem Beifall dem Bürgermeister einstimmig ihre Unterstützung zu.

 

 

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