SPD Eiterfeld

 

Koalitionsfraktionen von FWG und SPD gehen mit zwei Anträgen in die nächste Sitzung der Gemeindevertretung

08.01.2012

Koalitionsfraktionen von FWG und SPD gehen mit zwei Anträgen in die nächste Sitzung der Gemeindevertretung

Die Koalitionsfraktionen von FWG und SPD in der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Eiterfeld gehen mit zwei Anträgen in die nächste Sitzung der Gemeindevertretung.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden Theodor Kohlmann (FWG) und Michael Busold (SPD) wollen mit einem Antrag auf Einrichtung einer Kommission aus Gemeindevorstandsmitgliedern, Gemeindevertretern und Bürgern das umfassende Thema des demografischen Wandels aufgreifen und die Herausforderungen, die sich hieraus für die Marktgemeinde Eiterfeld ergeben, umfassend erörtern. Auch wenn die Marktgemeinde Eiterfeld nach den jetzt vorliegenden Prognosen von der Entwicklung weniger stark betroffen sein wird als andere Gemeinden Nordhessens, ergibt sich auch in unserer Gemeinde die Notwendigkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Kommission "Demografischer Wandel" wäre die erste Kommission nach §72 der HGO, die in der Marktgemeinde Eiterfeld gebildet wird.

Mit dem zweiten Antrag reagiert die Koalition auf die vor einigen Monaten geführte Debatte über den gemeindlichen Baulandrabatt. Die Grünen hatten den Antrag gestellt, den so genannten Kinder- und Familienrabatt, der beim Kauf gemeindlicher Baugrundstücke gewährt wird, zu streichen. Die Grünen hatten dies unter anderem damit begründet, dass die Sanierung von vorhandenen Wohngebäuden in Ortskernen nicht gefördert wird. Die Koalition möchte daher Wohnhaussanierungen in den Ortskernen aller Ortsteile unter bestimmten Bedingungen fördern. Eine Förderung von pauschal 2.000 EUR soll gewährt werden, wenn es sich um eine private Baumaßnahme an einem Wohngebäude handelt, das mindestens 30 Jahre alt ist und das Wohngebäude seit mindestens zwei Jahren unbewohnt ist. Außerdem müssen mindestens 40.000 EUR investiert werden und der Eigentümer muss das Gebäude nach der Sanierungsmaßnahme selbst bewohnen.
Die beiden Fraktionsvorsitzenden Theodor Kohlmann (FWG) und Michael Busold (SPD) sind der Meinung, dass durch die Förderung von solchen Maßnahmen ein vergleichbarer Anreiz für die Sanierung von vorhandener Wohngebäudestruktur geschaffen wird.

 

 

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